(Francisco de Assisi)
Unsere tiefste Furcht ist es nicht, dass wir nicht genügen. Unsere tiefste Furcht ist es, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind. Es ist unser Licht, das uns am meisten Angst macht und nicht unsere Dunkelheit.
Wir stellen uns die Frage: Wer bin ich, so brillant, wunderbar, talentiert und hervorragend zu sein? Übrigens: Wie kommst du dazu, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes. Dich klein zu halten, dient dieser Welt nicht. Dich klein zu halten, damit die anderen um dich herum sich nicht unsicher fühlen, das hat nichts mit Erleuchtung zu tun.
Wir sind geboren, um die Größe Gottes, der in uns lebt, zu verwirklichen. Diese Größe ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen! Und wenn wir unser Licht leuchten lassen, dann geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Und wenn wir frei von Angst sind, dann sind die Anderen durch unser Da-Sein auch frei.
(Nelson Mandela)
Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um Seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn Du bist bei mir,
Dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
(Psalm 23)
Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
Sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Vor allem aber danke ich allen,
Die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben.
(Paulo Coelho)
Nada Te Turbe, (Nichts soll Dich ängstigen)
Nada Te Espante, (Nichts Dich erschrecken)
Todo Se Pasa, (Alles vergeht)
Dios No Se Muda, (Gott bleibt derselbe)
La Paciencia Todo Lo Alcanza; (Geduld erreicht alles)
Quien A Dios Tiene (Wer Gott besitzt)
Nada Le Falta: (Dem kann nichts fehlen)
Sólo Dios Basta. (Gott allein genügt)
(Teresa von Avila)
Das Schönste auf der Welt
Der schönste Tag? Heute.
Das größte Hindernis? Die Angst.
Das Leichteste? Sich irren.
Die Wurzel aller Übel? Der Egoismus.
Die schlimmste Niederlage? Die Mutlosigkeit.
Die besten Lehrer? Die Kinder.
Die erste Notwendigkeit? Sich Mitteilen.
Was mich am glücklichsten macht? Nützlich sein für andere.
Der schlimmste Fehler? Die schlechte Laune.
Das gemeinste Gefühl? Rache und Groll.
Das schönste Geschenk? Das Verständnis.
Das Unentbehrlichste? Das Daheim.
Das wohltuenste Empfinden Der innere Frieden.
Die beste Lösung? Der Optimismus.
Die größte Genugtuung? Die erfüllte Pflicht.
Die stärkste Kraft der Welt? Der Glaube.
Die notwendigsten Menschen? Die Eltern.
Das Schönste auf der Welt? Die Liebe.
(Mutter Theresa von Kalkutta Sie haben meinen Mut geweckt)
Wer sein Herz dem Ehrgeiz öffnet,
verschließt es der Ruhe
(Chinesisches Sprichwort)
Glaube nicht dem,
der von weither kommt,
sondern vielmehr dem,
der von dort zurückkehrt
(Spanisches Sprichwort)
Was heute leicht ist,
schien gestern noch schwer,
das Schwere von heute
wird morgen leicht sein
Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte,
durch die viel Gutes in den
Menschen hineinhuschen kann
Lieber auf neuen Wegen stolpern,
als in alten Bahnen auf der Stelle treten
Es ist nicht wesentlich,
was vor oder hinter uns liegt,
sondern was in uns liegt
Weich ist stärker als hart,
Wasser ist stärker als Fels,
Liebe ist stärker als Gewalt
(Hermann Hesse)
Die Liebe hört niemals auf
Die Liebe ist langmütig;
Die Liebe ist Gütig
und ohne Eifersucht.
Sie prahlt nicht
und bläht sich nicht auf;
Sie handelt nicht taktlos
und ist nicht
auf ihren Vorteil bedacht;
Sie lässt sich nicht erzürnen
und trägt das Böse nicht nach;
Sie findet keine Freude am unrecht,
vielmehr freut Sie sich an der Wahrheit
Sie erträgt alles,
Sie glaubt alles,
Sie hofft alles,
Sie duldet alles;
die Liebe hört niemals auf!
(nach Paulus, 1. Kor 13,4-8)
Die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben.
Es gibt keinen Weg zum Frieden.
Der Frieden ist der Weg
(Mahatma Gandhi)
Friedensbitte
O Herr, mache mich
zum Werkzeug Deines Friedens:
dass ich Liebe säe,
wo Hass und Missgunst ist;
dass ich Vergebung schenke,
wo Unrecht ist;
dass ich Eintracht stifte,
wo Neid und Streit ist,
dass ich Licht anzünde,
wo Finsternis ist;
dass ich Wärme spende,
wo Kälte und Frost ist:
dass ich Freude bringe,
wo Leid und Trauer ist;
dass Wahrheit bringe,
wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe,
wo Zweifel ist;
dass ich Hoffnung vermittle,
wo Not und Verzweiflung ist;
dass ich Zuversicht gebe,
wo Angst und Unsicherheit ist;
dass ich Vertrauen wecke,
wo Misstrauen ist;
dass ich Kraft gebe,
wo Schwäche ist;
dass ich Trost spende,
wo Verlassenheit ist;
dass ich Gemeinschaft stifte,
wo Einsamkeit ist;
dass ich Ruhe bringe,
wo Unrast ist;
dass ich Demut übe,
wo Hochmut ist;
dass ich Frieden bringe,
wo Krieg und Verwirrung ist;
damit die Menschen durch mich
Deine Liebe spüren
und Deine Güte preisen.
(Franz von Assisi)
Gedanken und Schicksal
Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden deine Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal!
(Talmud)
Mein Weg
Ich werde täglich etwas tun - und ich werde nicht mit Vorurteilen mein Tun blockieren.
Ich werde nicht die Methode zerreden, bevor ich begonnen habe. Ich werde anfangen! Ich werde etwas tun!
Ich weiß, dass sich meinem Tun Hindernisse in den Weg stellen. Ich weiß aber auch, dass Hindernis zum Leben gehört. Deshalb wird es mich weder überraschen noch entmutigen. Ich werde regelmäßig weiter üben und die Vorstellungen Wirklichkeit werden lassen.
Wer das Tun vor die Kritik stellt, hat Erfolg. Wer seine Unzulänglichkeit bejaht und sie als Faktor erkennt, wird sie überwinden.
(Albertus Magnus)
Von der Ehe
Ihr wurdet zusammen geboren, und ihr werdet auf immer zusammen sein. Ihr werdet zusammen sein, wenn die weißen Flügel des Todes eure Tage scheiden. Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammensein.
Aber lasst Raum zwischen euch. Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen. Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel: Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.
Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher. Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht vom selben Laib.
Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein, so wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.
Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderen Obhut. Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.
Und steht zusammen, doch nicht zu nah: Denn die Säulen des Tempels stehen für sich, und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten des anderen.
(Khalil Gibran)
Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende,
was ihm an Wahrheit und
an Kräften fehlt
(Goethe)
Die Kunst der kleinen Schritte
Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr, sondern um die Kraft für den Alltag. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte:
Mach mich findig und erfinderisch, um im täglichen Vielerlei und Allerlei rechtzeitig meine Erkenntnisse und Erfahrungen zu notieren, von denen ich besonders getroffen und betroffen bin. Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung. Schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, was erstrangig und was zweitrangig ist. Ich bitte um Kraft für Zucht und Maß, dass ich nicht durch das Leben rutsche, sondern den Tagesablauf vernünftig einteile, auf Lichtblicke und Höhepunkte hin auch, und wenigstens hin und wieder Zeit finde für einen kulturellen Genuss.
Lass mich erkennen, dass Träumereien nicht weiterhelfen, weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft. Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.
Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.
Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt. Schick mir im rechten Augenblick jemand, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen. Gib mir das tägliche Brot für Leib und Seele, eine Geste deiner Liebe, ein freundliches Echo, und wenigstens hin und wieder das Erlebnis, dass ich gebraucht werde. Ich weiß, dass sich viele Probleme dadurch lösen, dass man nichts tut. Gib mir, dass ich warten kann. Ich möchte dich und die anderen immer aussprechen lassen. Das Wichtigste sagt man sich nicht selbst, es wird einem gesagt.
Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen. Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten und zartesten Unternehmen des Lebens gewachsen bin. Verleihe mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick ein Päcklein Güte - mit oder ohne Worte - an der richtigen Stelle abzugeben.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff im Tiefgang gleicht, um auch die zu erreichen, die unten sind. Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nichts, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Die Liebe
Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe macht gerissen
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch
Wehe denen, die in der Liebe geizen!
Wozu lebst du, wenn du nicht lieben kannst?
(Laotse)